Projekt lässt Herzen springen- Deutsche Herzstiftung fördert den Bewegungsdrang von Grundschülern

Ob „Basic Jump“, „Cross Jump“, „Straddle“ oder „Double Dutch“ die 26 Mädchen und Jungen der Klassen 4a und 4b begreifen schnell, wie sie die von Kursleiterin Kerstin Haas vorgeführten Sprungvariationen umsetzen müssen und das, obwohl es nach Einschätzung der erfahrenen Rope-Skipping-Trainerin „von Jahr zu Jahr schwieriger“ wird.

Smartphone, Computer, Spielkonsole – so nämlich sieht die Freizeitbeschäftigung der meisten Kinder in der heutigen Zeit aus. Der natürliche Bewegungsdrang, der etwa Übergewicht sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugt, wird dadurch nahezu verlernt.

Doch die Deutsche Herzstiftung möchte diesen Umstand nicht akzeptieren und hat aus diesem Grund das Präventionsprojekt „Skipping Hearts“, zu Deutsch „überspringende Herzen“, initiiert.

In dem zweistündigen kostenlosen Basis-Kurs lernen die Kinder nicht nur den sportlichen Umgang mit dem Seil, sie setzen sich auch mit dem eigenen Herzen und dessen Bedürfnissen auseinander. Neben einer Verbesserung von motorischen Fähigkeiten, Ausdauer und Koordination sollen Kinder dadurch ebenso für das Thema gesunde Ernährung und den Umgang mit dem eigenen Körper sensibilisiert werden – und das möglichst spielerisch.

Die Anstrengung der sportlichen Betätigung geriet dabei in Vergessenheit

Gelungen ist dieses Vorhaben in der großen Turnhalle in Merenberg allemal. Die Kinder lauschten den Worten der Workshop-Leiterin an diesem Morgen sehr aufmerksam und führten jede Übung mit viel Begeisterung aus.

Die Anstrengung der sportlichen Betätigung geriet dabei in Vergessenheit und alleine der Spaß an der Bewegung war den Schülern anzusehen. Insbesondere die Partnerübungen, die neben der Motorik ebenso soziale Kompetenzen fördern, bereiteten ihnen große Freude.

Am Ende des Kurses präsentierten die Kinder dann die unterschiedlichen Sprungvariationen Schülern und Lehrern anderer Klassen, die sich zu einer kleinen Aufführung in der Turnhalle eingefunden hatten.

Unter den erstaunten Blicken der Zuschauer und unterstützt von rhythmischer Musik zeigten die Kursteilnehmer voller Stolz ihre neu erlernten Fertigkeiten. Zum Abschluss des Tages waren sogar noch einmal alle Anwesenden eingeladen, sich selbst an dem Springseil auszuprobieren. Und auch sie waren von diesem Sportgerät nicht minder begeistert als die Schüler der Klassen 4a und 4b.

Für Kerstin Haas war es ein gelungener Workshop: „Die Kinder waren toll!“, so die Leiterin. Menschen zu tun und dafür zu sorgen, dass das auch noch lange so bleibt.“

Eine Intention, die an diesem Tag auch an der Albert-Wagner-Schule großen Anklang gefunden hat.


Albert Wagner Schule



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